Kultiges Strichmännchen
Alan Becker erstellt Animationen. Diese Tatsache an sich wäre nun wirklich keine Meldung wert, zumal seine Schöpfung nur ein recht rudimentäres Strichmännchen ist. Was allerdings aus einer anfangs fast lächerlichen Idee werden kann, wenn man Vorstellungskraft und Können damit verbindet, ist schon überraschend. Für den ersten Teil benötigte Becker nach eigenen Aussagen übrigens drei, für den zweiten Teil fünf Monate.
Worum gehts?
Ein Animateur erschafft ein einfaches Strichmännchen und nennt es, weil er damit erst einmal experimentieren möchte, Victim (Opfer). Die kleine Kunstfigur findet das alles andere als gut und wehrt sich, in dem sie zu den gleichen “Waffen” greift, die der Animateur besitzt - die Entwicklungswerkzeuge des Anmationprogramms.
Witzig und originell umgesetzt. Für Freunde der Animationskunst ein echter Leckerbissen. Gute Unterhaltung.
Ubuntu 9.04 / Problem mit Compiz und ATI-Radeon
Wer ein update bzw. eine Neuinstallation auf Ubuntu 9.04 gemacht und eine ATI-Radeon-Grafikkarte eingebaut hat, wird sich unter Compiz über ein eigenartiges Phänomen wundern: Hat man ein minimiertes Fenster in der Taskleiste und öffnet es, entsteht eine 1-3 Sekunden lange Pause. Das gleiche gilt für Änderung der Fenstergröße - auch hier eine deutliche Pause. Hat man die Systemüberwachung eingeschaltet, ist bei diesen Vorgängen ein heftiger Anstieg der CPU-Last zu beobachten.
Das Problem ist der benutzte xserver-xorg-core (Version 2:1.6.0-0ubuntu14) von Ubuntu 9.04. Es gibt allerdings einen xserver-Kern, der auf Grund der integrierten no-Backfill Funktion zumindest für ATI Karten besser funktioniert
Mit folgendem Workaround lässt sich der Fehler beheben.
Zuerst sollte der Gültigkeitsschlüssel für die neuen Paketquellen hinzugefügt werden, wobei diese Prozedur nicht zwingend notwendig ist. Ohne Schlüssel gibt es zwar eine Warnmeldung, aber die Paketquelle wird trotzdem hinzugefügt. Trotzdem sollte man den Key anfordern. Das geschieht mit dem Befehl:
sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 0x643dc6bd56580ceb1ab4a9f63b22ab97af1cdfa9 Der Schlüssel wird während des Ladens automatisch eingetragen (Meldung im Terminal - Key hinzugefügt)
Damit der neue (inoffizielle) xserver-xorg-core (Version 2:1.6.0-0ubuntu14.1) geladen wird, müssen folgende Einträge in die /etc/apt/sources.list hinzugefügt werden:
deb http://ppa.launchpad.net/ubuntu-x-swat/xserver-no-backfill/ubuntu jaunty main deb-src http://ppa.launchpad.net/ubuntu-x-swat/xserver-no-backfill/ubuntu jaunty main
Danach über System > Systemverwaltung > Aktualisierungsverwaltung den Updatemanager starten und das Paket xserver-xorg-core aktualisieren.
Abschließend ein Neustart - und die Verzögerung beim maximieren der Fenster unter Compiz ist nicht mehr vorhanden.
Achtung: Es gibt Berichte, daß mit dieser Version des xservers das Programm Totem komplett abstürzt. Allerdings ist dieser Fehler augenblicklich mit der uns zur Verfügung stehende Hardware nicht reproduzierbar
Zattoo unter Ubuntu 64bit
update vom 27.06.09
Das Programm Zattoo, eine Software, mit der man das TV- und Radio-Programm vieler deutschsprachiger Sender ohne extra TV-Karte auf dem Computer empfangen kann, steht für Linux-Systeme nicht mehr in der Stand-Alone-Version zu Verfügung.
Alternativ dazu bietet Zattoo nun eine Browser-Version an, die augenblicklich aber noch nicht den Funktionsumfang der früheren Version erreicht. Unter folgendem Link kann man auf die Browser-Version zugreifen…
Samsung YP-K3J unter Ubuntu 8.10

Der MP3 Player von Samsung mit der Typenbezeichnung YP-K3J wird unter Ubuntu nicht als Wechseldatenträger erkannt. Schuld daran ist das MT-Protokoll (Media-Transfer-Protocol), dass in der Firmware 3.05 und 3.09 der in Deutschland ausgelieferten Geräte implementiert ist. Zwar gibt es ein upgrade auf die FW 4.03 bzw. 4.06, die eine Erkennung als Laufwerk möglich macht, aber diese upgrades sind fehlerhaft (MP3-Tags werden z. B. nicht mehr angezeigt) und der upgrade-Vorgang kann, je nach Geräte-Serie,den Player unbrauchbar machen.
Trotzdem gibt es eine Lösung, damit der Player auch mit der 3er Firmware unter Ubuntu funktioniert. Dazu benötigt man das Programm Rhythmbox, dass über den Paket-Manager von Ubuntu installiert werden kann.
Weiterhin ist zu kontrollieren, ob sich die libmtp8 schon im System befindet; wenn nicht, bitte ebenfalls über den Paketmanager nachinstallieren.
Sind beide Komponenten integriert, wird das Programm Rhythmbox aus dem Programmordner Anwendungen/Unterhaltungsmedien gestartet
Unter plugins wird die Funktion Tragbare Wiedergabegeräte - MTP aktiviert - fertig.
Wird nun der Player über USB angeschlossen, erscheint der Samsung YP-K3 im linken Bereich des Programmfensters unter Geräte. Daten können nun zwischen den Ordnern im System und dem MP3-Player ausgetauscht werden.
